Gasttätowierer
Gasttätowierer werden rechtzeitig angekündigt.
Mia Walter
Was
mit
Tapetenvollkritzeln
zum
Ärger
der
lieben
Eltern
begann,
artete
bis
zum
Beginn
eines
Grafik-Design-Studiums
in
eklatanten
Papier- und Farbverbrauch aus.
Hauptsächlich durch Heavy Metal und etwas kruden Humor geprägte Motivwahl führte dazu, daß meine freien Arbeiten einen ziemlich hohen Anteil an Totem, Ekligem oder sonstigen netten Dingen zeigten.
Mit der ersten eignen Tätowierung mit 17 Jahren war ich dann infiziert. Die logische Konsequenz war schliesslich, selbst tätowieren zu lernen.
Die Grundlagen lernte ich bei Uwe von Silent-Scream, der mir sehr geholfen und mich unterstützt hat. Inzwischen mache ich hauptsächlich Customarbeiten und entwerfe neben den Flashs für Sets oder verschiedene Medien für jeden Kunden sein individuelles Motiv.
Ich
bemühe
mich
ständig,
mich
technisch
und
künstlerisch
weiterzuentwickeln.
Von
Tätowierungen
als
modisches
Accessoir
halte
ich
nicht
allzuviel,
am
liebsten
arbeite
ich
mit
Kunden,
die
die
Tätowierung
als
sehr
bewußte,
zeitlose
Erweiterung
ihrer
Persönlichkeit
sehen,
die
Wert
auf
ein
Einzelstück
legen
und
die
Zeit
mitbringen,
mit
ihrem
Tätowierer
zusammen
eine
persönliche
Bildsprache
zu
entwickeln.
Körperkunst
hat
eine
Dimension,
die
keine
andere
Kunstform
bieten
kann:
Die
Verbindung
dessen,
was
man
schafft
und
der
psychologischen
Wirkung,
dem
Nutzen
für
den
Träger
und
die
organische
Veränderung
durch
die
Haut
des
Trägers.
Die
Veränderung
der
Persönlichkeit
durch
die
Tätowierung
bedingt
auch
wieder
eine
andere
Bedeutung
des
Motivs,
ein
jahrzentelanges
Wachsen
und
gegenseitiges
Aufeinander-Einflussnehmen,
das
den
Kern
der
Faszination
ausmacht.
Mein
besonderer
Dank
gilt
Nadelvater
Uwe,
aber
auch
anderen
Tätowierern,
die
mich
mit
Hilfe
und
Rat
unterstützt
haben:
Heiko,
Peter,
Marion,
Micha,
Steve,
Roland, Tom Lee und
noch
einige
mehr.
Und
natürlich
meinen
Kunden,
die
mir
durch
ihr
Vertrauen
ermöglichen
meine
Arbeit
zu
zu
machen
und
mich
weiterzuentwickeln..
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